Die geistigen Gründer der Self-Realization Fellowship/Yogoda Satsanga Society

Die Reihe der SRF/YSS-Gurus und die derzeitige Leitung

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    Geistige Linie

    Die Lehre der Self-Realization Fellowship (Yogoda Satsanga Society of India) gründet sich auf das ursprüngliche Christentum von Jesus Christus und den ursprünglichen Yoga von Bhagavan Krishna. Die geistige Linie der SRF/YSS besteht aus diesen beiden Avataren sowie aus einer Linie erhabener Meister der Neuzeit: Mahavatar Babaji, Lahiri Mahasaya, Swami Sri Yukteswar und Paramahansa Yogananda (dem letzten in der Linie der SRF/YSS-Gurus).

    Jeder dieser großen Heiligen spielte eine besondere Rolle für den Auftrag der Self-Realization Fellowship, der heutigen Welt die geistige Wissenschaft des Kriya-Yoga zu bringen.

    Die Übergabe der geistigen Führungsrolle eines Gurus an einen Jünger, der dazu auserwählt ist, die Linie des Gurus weiterzuführen, wird Guru-Parampara genannt. So bilden Mahavatar Babaji, Lahiri Mahasaya und Swami Sri Yukteswar die direkte Linie der Gurus von Paramahansa Yogananda

    Alle Mitglieder der Self-Realization Fellowship (Ordensangehörige und Laienmitglieder), die feierlich in den Kriya-Yoga eingeweiht wurden, sind Jünger Paramahansa Yoganandas. Ihm erweisen sie als ihrem persönlichen Guru Respekt und Hingabe. Ebenso verehren sie auch die Linie seiner Gurus.

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    Jesus Christus

    Eines der wichtigsten Ziele des Auftrags Paramahansa Yoganandas war es, »darzulegen, dass das ursprüngliche, von Jesus Christus gelehrte Christentum und der ursprüngliche, von Bhagavan Krishna gelehrte Yoga im Wesentlichen völlig übereinstimmen und dass diese Prinzipien der Wahrheit die wissenschaftliche Grundlage aller echten Religionen bilden.«

    Jesus vermittelte der breiten Öffentlichkeit eine einfache Philosophie des Glaubens, der Liebe und der Vergebung. Er sprach oft in Gleichnissen, die zeitlose moralische Grundsätze enthielten. Seine engen Jünger jedoch lehrte er bedeutungsvollen Wahrheiten, die mit den tiefsten metaphysischen Prinzipien der viel älteren Yoga-Philosophie übereinstimmen.

    Als seine Jünger Jesus fragten: »Warum redest du zu ihnen durch Gleichnisse?«, antwortete er: »Euch ist es gegeben, dass ihr das Geheimnis des Himmelreichs versteht; diesen aber ist es nicht gegeben. … Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen: Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht; und sie verstehen es nicht.« (Matthäus 13, 10-11; 13)

    Die wahre Bedeutung der ursprünglichen Lehre Jesu und die Tatsache, dass er seinen Jüngern die esoterischen Techniken der Yoga-Meditation weitergegeben hatte, wird in Paramahansa Yoganandas vertiefendem Kommentar zu den Evangelien Die Wiederkunft Christi – Die Auferstehung des Christus im eigenen Inneren dargelegt. In seiner Einleitung zu diesem Werk schrieb Yogananda:

    »Jesus Christus ist auch heute noch sehr lebendig und aktiv. Im GEIST und gelegentlich auch in einer Gestalt aus Fleisch und Blut arbeitet er – unsichtbar für die Massen – an der Erneuerung der Welt. In seiner allumfassenden Liebe genügt es Jesus nicht, sich nur seines seligen Bewusstseins im Himmel zu erfreuen. Er ist zutiefst besorgt um die Menschheit und möchte seinen Anhängern zeigen, wie sie die göttliche Freiheit erlangen können, die ihnen den Eintritt in das Unendliche Reich Gottes ermöglicht. Er ist enttäuscht, denn in seinem Namen wurden viele Kirchen und Tempel gegründet, oft reich und mächtig – aber wo ist die innige Verbindung, die enge persönliche Beziehung zu Gott, auf die Jesus so viel Wert legte? Er möchte, dass Tempel zuallererst in den Seelen der Menschen errichtet werden, und dann erst sollte man in der äußeren Welt Stätten der Verehrung erbauen. Stattdessen gibt es zahllose riesige Gebäude, in denen unübersehbare Mengen von Gläubigen mit der Lehre des ›Kirchentums‹ indoktriniert werden; doch es gibt nur sehr wenige Seelen, die durch inniges Gebet und tiefe Meditation wirklich mit Christus in Berührung kommen.

    Um Gott erneut in den Seelen der Menschen einen Tempel zu errichten durch die Wiederbelebung der ursprünglichen Lehren Christi und Krishnas, die zur Vereinigung mit Gott führen, wurde ich von Mahavatar Babaji in den Westen gesandt. …

    Babaji steht in ständiger Verbindung mit Christus. Beide senden der Menschheit erlösende Schwingungen und haben auch die befreiende geistige Technik für dieses Zeitalter bestimmt.«

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    Bhagavan Krishna

    Bhagavan Krishna lebte viele Jahrhunderte vor Christus. Er wird in ganz Indien als Avatar (eine Inkarnation Gottes) verehrt. Um die historischen Tatsachen seines Lebens ranken sich viele Legenden und Mythen.

    Die hohe Lehre Krishnas ist in der Bhagavad-Gita niedergelegt. In seinem viel gelobten, zweibändigen Kommentar der Gita schreibt Paramahansa Yogananda:

    »Die Bhagavad-Gita ist die beliebteste heilige Schrift Indiens, ein Buch der Bücher. Sie kann als das heilige Testament der Hindus, als ihre Bibel bezeichnet werden – als das eine Buch, auf das sich alle Meister berufen, weil sie es als die höchste Quelle sämtlicher geistigen Schriften betrachten. …

    Die geistigen Inhalte der Gita sind derart umfassend, dass man sie als den Kern der gewichtigen vier Veden, der 108 Upanischaden und der sechs Systeme der Hindu-Philosophie bezeichnet. … Das ganze Wissen vom Kosmos ist in die Gita hineingepackt worden. Ihre Sprache ist von solcher Tiefe und Einfachheit und vermittelt gleichzeitig so viele Offenbarungen, so viel Trost und Schönheit, dass alle Bereiche menschlichen und geistigen Strebens mit einbezogen werden; so gewährt sie einem weiten Kreis verschiedener Menschentypen Zuflucht und befriedigt deren Bedürfnisse. Wo sich ein Mensch auf seinem Rückweg zu Gott auch befinden mag, die Gita wird diesen Teil seiner Reise mit ihrem Licht erhellen. …

    Krishna ist das göttliche Vorbild des Yoga für den Orient; Christus wurde von Gott erwählt, im Abendland als Vorbild eines mit ihm vereinigten Menschen zu dienen. … Die Kriya-Yoga-Technik, die Krishna Arjuna vermittelte und die in den Gita-Kapiteln IV, 29 und V, 27-28 erwähnt wird, ist die höchste geistige Wissenschaft der Yoga-Meditation. Während der materialistischen Zeitalter wurde dieser unsterbliche Yoga geheim gehalten, dann aber durch Mahavatar Babaji den Menschen der Neuzeit wieder zugänglich gemacht und durch die Gurus der Self-Realization Fellowship/Yogoda Satsanga Society of India gelehrt.«

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    Mahavatar Babaji

    Es gibt keine historischen Aufzeichnungen über die Geburt und das Leben Mahavatar Babajis. Paramahansa Yogananda schreibt in seiner Autobiographie eines Yogi, dass der unsterbliche Avatar seit ungezählten Jahren in den entlegenen Bergregionen des Himalajas in Indien lebt und sich nur selten einigen Auserwählten zeigt.

    Es ist Mahavatar Babaji, der in diesem Zeitalter die verloren gegangene, wissenschaftliche Technik des Kriya-Yoga wieder erweckt hat. Als er seinen Jünger Lahiri Mahasaya in den Kriya-Yoga einweihte, sagte er zu ihm: »Der Kriya-Yoga, den ich der Welt in diesem 19. Jahrhundert durch dich übergebe, ist eine Wiederbelebung derselben Wissenschaft, die Krishna vor mehreren Jahrtausenden Arjuna vermittelte und die später auch Patanjali und Christus sowie Johannes, Paulus und anderen Jüngern bekannt wurde.«

    Kurz bevor Paramahansa Yogananda 1920 nach Amerika abreiste, besuchte Babaji Yogananda in dessen Elternhaus in Kalkutta, wo der junge Mönch aus tiefstem Herzen um eine göttliche Bestätigung der Richtigkeit seiner bevorstehenden Mission gebetet hatte. Babaji sagte zu ihm: »Folge dem Geheiß deines Gurus und gehe nach Amerika. Fürchte dich nicht; du wirst beschützt sein. Du bist es, den ich auserwählt habe, die Botschaft des Kriya-Yoga im Abendland und in der Neuen Welt zu verbreiten.«

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    Lahiri Mahasaya

    Lahiri Mahasaya wurde am 30. September 1828 in Ghurni, einem Dorf in Bengalen, Indien, geboren. Mit 33 Jahren traf er seinen Guru, Mahavatar Babaji, als er im Vorgebirge des Himalajas, in der Nähe von Rhaniket, unterwegs war. Beide wurden auf göttliche Weise wieder zusammengeführt, nachdem sie schon in vielen vergangenen Leben miteinander verbunden waren. Mahavatar Babajis segensreiche Berührung erweckte Lahiri Mahasaya und überflutete ihn mit einer geistigen Aura göttlicher Verwirklichung, die ihn nie mehr verlassen sollte.

    Mahavatar Babaji weihte ihn in die Wissenschaft des Kriya-Yoga ein und gab ihm die Anweisung, diese heilige Technik allen aufrichtigen Gottsuchern weiterzugeben. Lahiri Mahasaya kehrte zu seinem Heim in Benares zurück, um seinen Auftrag zu erfüllen. Als erster Lehrer, der die verloren gegangene, altehrwürdige Wissenschaft des Kriya-Yoga den Menschen der Neuzeit überbrachte, spielte Lahiri Mahasaya eine entscheidende Rolle in der Renaissance des Yoga, welche in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im neuzeitlichen Indien begann und bis zum heutigen Tag fortwährt.

    Paramahansa Yogananda schrieb in seiner Autobiographie eines Yogi: »Wie aber der Duft einer Blume nicht unterdrückt werden kann, so ließ sich auch die Heiligkeit Lahiri Mahasayas, der ein friedliches und vorbildliches Familienleben führte, nicht lange verbergen. Bald begannen die nach Gott hungernden ›Bienen‹ aus allen Teilen Indiens den göttlichen Nektar des befreiten Meisters zu suchen. … Sein ausgeglichenes Leben als Yogi und Familienvater wurde zum Musterbeispiel für Tausende von Menschen.«

    Lahiri Mahasaya verkörperte die höchsten Ideale des Yoga, die Vereinigung des kleinen Selbst mit Gott, und wird daher als Yogavatar, eine Inkarnation des Yoga, verehrt.

    Paramahansa Yoganandas Eltern waren Jünger Lahiri Mahasayas, und seine Mutter trug das neugeborene Kind zum Haus ihres Gurus. Während er das Kind segnete, sagte Lahiri Mahasaya: »Kleine Mutter, dein Sohn wird ein Yogi und geistiger Führer werden und vielen Seelen den Weg zum Reich Gottes weisen.«

    Lahiri Mahasaya gründete zu seinen Lebzeiten keine Organisation, aber er machte eine bedeutsame Prophezeiung: »Etwa 50 Jahre nach meinem Heimgang wird ein Bericht über mein Leben veröffentlicht werden; denn zu dieser Zeit wird das Abendland großes Interesse am Yoga zeigen. Die Botschaft des Yoga wird sich über die ganze Erde verbreiten und dazu beitragen, eine echte Brüderlichkeit unter den Menschen herbeizuführen – eine Einigkeit, die auf unmittelbarem Gotterleben beruht.«

    Lahiri Mahasaya trat am 26. September 1895 in Benares in den Mahasamadhi ein. Fünfzig Jahre später erfüllte sich seine Vorhersage, als Paramahansa Yogananda, inspiriert durch das zunehmende Interesse des Abendlandes am Yoga, seine Autobiographie eines Yogi schrieb, welche eine wunderbare Beschreibung von Lahiri Mahasayas Leben enthält.

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    Swami Sri Yukteswar

    Swami Sri Yukteswar wurde am 10. Mai 1855 in Serampur, einem Ort in Bengalen, Indien, geboren. Sri Yukteswar war ein Jünger Lahiri Mahasayas und erreichte die geistige Stufe eines Janavatars, einer Inkarnation der Weisheit.

    Sri Yukteswar erkannte, dass eine Synthese des geistigen Erbes des Ostens und des technologischen Fortschritts des Westens viel dazu beitragen könnte, das materielle, psychologische und geistige Leiden der modernen Welt zu lindern. Diese Vorstellungen entwickelten sich 1894 während seiner bedeutsamen Begegnung mit Mahavatar Babaji, dem Guru Lahiri Mahasayas.

    »Übernimm bitte noch eine andere Aufgabe, Swamiji«, sagte Babaji zu ihm. »Schreibe ein kurzes Buch über die grundlegende Übereinstimmung zwischen der christlichen Bibel und den heiligen Schriften des Hinduismus. Ihre fundamentale Einheit wird heute wegen der konfessionellen Unterschiede so vieler Menschen verkannt. Du sollst nun durch eine Gegenüberstellung von Zitaten beweisen, dass alle inspirierten Gottessöhne dieselbe Wahrheit verkündet haben.«

    Sri Yukteswar erzählte: »Viele stille Nächte brachte ich damit zu, den Inhalt der Bibel und des Sanatan Dharma miteinander zu vergleichen und durch Jesu eigene Worte zu beweisen, dass seine Lehre in allen wesentlichen Punkten mit den Offenbarungen der Veden übereinstimmt. Durch die Gnade meines Paramgurus konnte ich mein Buch Die Heilige Wissenschaft in verhältnismäßig kurzer Zeit fertigstellen.«

    Es war Swami Sri Yukteswar, zu dem Paramahansa Yogananda als Jugendlicher geführt wurde. Der große Guru erzählte seinem jungen Schüler, dass Mahavatar Babaji während ihres Treffens im Jahre 1894 zu ihm gesagt hatte: »Auch du, Swamiji, hast in dem kommenden, harmonischen Austausch zwischen Ost und West eine Rolle zu spielen. In einigen Jahren werde ich dir einen Jünger senden, den du darauf vorbereiten sollst, den Yoga im Abendland und in der Neuen Welt zu verbreiten. Die Schwingungen vieler nach Wahrheit dürstender Seelen kommen von dort wie eine Flut zu mir herüber. Ich weiß, dass es in Amerika und Europa potenzielle Heilige gibt, die nur darauf warten, erweckt zu werden.«

    Nachdem er das erzählt hatte, sprach Sri Yukteswar zu Yogananda: »Mein Sohn, du bist der Jünger, den Babaji mir vor vielen Jahren versprochen hat.«

    Unter der geistigen Schulung und der Disziplin Sri Yukteswars wurde Sri Yogananda auf seine weltweite Mission im Westen vorbereitet. Sri Yukteswar ernannte Paramahansa Yogananda zum alleinigen Erben seines geistigen Vermächtnisses und seiner Ashrams.

    Swami Sri Yukteswar trat am 9. März 1936 in den Mahasamadhi ein. Zur selben Zeit besuchte Paramahansaji Indien, nachdem er zuvor fünfzehn Jahre lang in Amerika geweilt hatte.

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    Paramahansa Yogananda

    Wie schon zuvor beschrieben, wurde Paramahansa Yogananda von allen drei Paramgurus seiner geistigen Linie – Mahavatar Babaji, Lahiri Mahasaya und Swami Sri Yukteswar – persönlich gesegnet, um den Auftrag der weltweiten Verbreitung des Kriya-Yoga auszuführen.

    In der Autobiographie eines Yogi schrieb er: »Mein Guru Sri Yukteswar und mein Param-Paramguru Babaji haben mir die Aufgabe übertragen, im Westen die Organisation der Self-Realization Fellowship, einen ›Bienenstock für den geistigen Honig‹, zu gründen.«

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    Die Nachfolger des Gurus

    Vor seinem Heimgang betonte Paramahansa Yogananda, dass er, dem Wunsch Gottes entsprechend, der letzte in der Reihe der SRF-Gurus ist. Weder die ihm nachfolgenden Jünger noch die Präsidenten seiner Organisation werden je den Titel »Guru« tragen. (Eine solche göttliche Verfügung ist in der Geschichte der Religion nicht einmalig. Nach dem Heimgang Guru Nanaks, des großen Heiligen, der die Religionsgemeinschaft der Sikhs in Indien gegründet hat, folgte ihm, wie üblich, eine Reihe von Gurus nach. Der zehnte Guru verkündete dann jedoch, dass er nun der letzte in der Reihe dieser Gurus sei und künftig die Lehre als Guru betrachtet werden müsse.)

    Paramahansaji versicherte, dass er auch nach seinem Heimgang weiterhin durch die von ihm gegründete Organisation, die Self-Realization Fellowship/Yogoda Satsanga Society of India, wirken wird. Er sagte: »Wenn ich nicht mehr bei euch bin, wird die Lehre der Guru sein. ... Durch die Lehre werdet ihr im Einklang mit mir und den Gurus sein, die mich gesandt haben.«

    Als er über die Nachfolge in der Führung der SRF/YSS befragt wurde, antwortete er: »An der Spitze dieser Organisation werden immer Männer und Frauen stehen, die Verwirklichung haben. Gott und den Gurus sind sie bereits bekannt. Sie sollen als meine geistigen Nachfolger und Repräsentanten dienen und alle geistigen und organisatorischen Aufgaben übernehmen.«

    Rajarsi Janakananda

    Von der Gründung der Self-Realization Fellowship im Jahre 1920 bis kurz vor Paramahansa Yoganandas Mahasamadhi 1952 wurden alle Tätigkeiten und organisatorischen Angelegenheiten von Yogananda selbst geleitet. Danach erging die Leitung seines Werkes an Rajarsi Janakananda, einem eng vertrauten Jünger Paramahansajis, den er selbst zum Präsidenten der SRF ernannt hatte und der dieses Amt von 1952 bis zu seinem Heimgang drei Jahre später innehatte.

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    Rajarsi Janakananda folgte 1952 Paramahansa Yogananda als Präsident der SRF/YSS nach. Er wurde als James J. Lynn am 5. Mai 1892 in Archibald, Louisiana, geboren und traf Paramahansa Yogananda 1932 während dessen Vortragsreise in Kansas City.

    Aufgrund seiner raschen Fortschritte im Kriya-Yoga nannte Paramahansaji ihn liebevoll »Heiliger Lynn«. 1951 verlieh ihm Yogananda den Ordensnamen Rajarsi Janakananda (nach dem geistig hochentwickelten König Janaka, der im alten Indien lebte) und übertrug ihm die Leitung der SRF/YSS.

    Das vorbildliche Leben Rajarsi Janakanandas, eines großen westlichen Yogis, endete am 20. Februar 1955.

    Sri Daya Mata

    Nach Rajarsi Janakananda übernahm Sri Daya Mata im Jahre 1955 die Präsidentschaft der SRF/YSS.

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    Sie wurde als Faye Wright am 31. Januar 1914 in Salt Lake City geboren und traf 1931 Paramahansa Yogananda, als er dort eine Vortragsreihe hielt. Paramahansa Yogananda und Daya MataKurz darauf trat sie als Nonne in seinen Ashram ein.

    Mehr als 20 Jahre lang gehörte Sri Daya Mata zu dem kleinen Kreis der engsten Jüngerinnen und Jünger, die fast immer bei ihm waren. Mit den Jahren übertrug er ihr immer mehr Verantwortung und ernannte sie persönlich um ca. 1930, als sie noch eine junge Frau war, zu einem Mitglied des SRF-Direktoriums. Gegen Ende seines Lebens betraute Yogananda sie mit der Leitung des Internationalen SRF-Mutterzentrums und sprach offen zu den Jüngern über die weltweite Aufgabe, für die sie vorgesehen war. Kurz vor seinem Heimgang sagte er zu ihr: »Meine Arbeit ist nun beendet, und deine Arbeit beginnt.«

    Als Daya Mata 1962 auf einer Pilgerreise in Indien war, erschien ihr Mahavatar Babaji und bestätigte ihr, dass Yogananda die richtige Wahl getroffen hat, als er ihr die Führung seiner weltweiten Organisation übertrug.

    Sri Daya Mata verstarb am 30. November 2010, nachdem sie mehr als 55 Jahre als Präsidentin der SRF/YSS gedient hatte.

    Sri Mrinalini Mata

    Sri Mrinalini Mata wurde am 7. Januar 2011 als Nachfolgerin von Sri Daya Mata zur Präsidentin der SRF/YSS gewählt und erfüllte diese Aufgabe bis zu ihrem Heimgang am 3. August 2017. Sie wurde 1931 in Wichita, Kansas, geboren und begegnete Paramahansa Yogananda im Dezember 1945 im Alter von 14 Jahren. Kurz darauf trat sie in den Ashram des Gurus in Encinitas, Kalifornien, ein, um als Nonne ihr Leben dem Dienst an Gott zu widmen.

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    Schon zu Beginn von Mrinalini Matas Leben im Ashram, sprach Paramahansaji zu ihr und zu anderen Jüngern über die Rolle, die sie spielen würde - insbesondere über ihre künftige Aufgabe als Editorin der von ihm verfassten Lehrbriefe der Self-Realization Fellowship, seiner Schriften und Vorträge. »Sie wurde für diese Arbeit ausersehen«, erklärte der Meister 1950 in einem handgeschriebenen Brief an Rajarsi Janakananda . »Gott hat es mir gezeigt, als ich sie zum ersten Mal sah.«

    Mrinalini Mata diente aber nicht nur jahrzehntelang als Chefredakteurin der SRF/YSS-Publikationen, sondern war auch 45 Jahre lang Vizepräsidentin der SRF. In dieser Funktion arbeitete sie eng mit Sri Daya Mata zusammen und half ihr bei der Gesamtleitung des Ordens der SRF/YSS. Ferner betreute sie weltweit zahlreiche Aktivitäten und Serviceangebote der Gemeinschaft

    Brother Chidananda

    Am 30. August 2017 wurde Bruder Chidananda als Nachfolger von Sri Mrinalini Mata zum Präsidenten der SRF/YSS gewählt.

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    Bruder Chidananda ist seit 40 Jahren Mönch der Self-Realizaiton Fellowship (SRF) und seit 2009 Mitglied der Vorstände der SRF und YSS. Bereits kurz nach Beginn seines Mönchslebens hat er eng mit Sri Mrinalini Mata zusammengearbeitet und erhielt ihre weise, ganz auf den Guru eingestellte Schulung, während er ihr bei der Bearbeitung und Veröffentlichung der Schriften von Paramahansa Yogananda und anderer SRF-Publikationen half.

    Nach dem Heimgang Mrinalini Matas wurde er vomVorstand der SRF zum Präsidenten gewählt - in Übereinstimmung mit den Wünschen, die Sri Daya Mata und Sri Mrinalini Mata geäußert hatten. Neben seiner Rolle als Präsident der Gemeinschaft wurde ihm von Mrinalini Mata die Aufgabe des Chefredakteurs der Publikationen der Self-Realization Fellowship übertragen

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    Direkte Jüngerinnen und Jünger Yoganandas

    Zahlreiche direkte Jüngerinnen und Jünger, die das Privileg hatten, Yogananda persönlich gekannt zu haben, lebten in den Jahrzehnten nach seinem Heimgang in den verschiedenen SRF-Ashrams. Sie dienten getreulich seiner Organisation und unterstützten das jeweilige Oberhaupt, das er mit der Leitung seines Werkes betraut hatte.

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    Aktuelle Information zum Direktorium, zur Ordensgemeinschaft und zur Laienmitgliedschaft

    Alle Mitglieder des Direktoriums gehören unserem geistlichen Orden an und haben das lebenslange Gelübde der Entsagung abgelegt. Sie und alle anderen Mönche und Nonnen dienen dem Werk ohne Bezahlung und weihen ihr Leben ganz der Mission, die von Paramahansa Yogananda begonnen wurde.

    Unter der Leitung des Präsidenten und des Direktoriums dienen die Nonnen und Mönche des SRF-Ordens auf vielfältige Weise in den Ashram-Zentren der Organisation. Sie bereisen Städte auf der ganzen Welt, um dort Vorträge und Seminare zu halten oder »Tage der inneren Einkehr« zu leiten. Außerdem bieten sie allen, die die Lehre der Self-Realization Fellowship studieren, geistige Führung und Beratung an – per Telefon, per Brief und in persönlichen Gesprächen.

    Auch viele engagierte SRF-Laienmitglieder leisten unverzichtbare Beiträge für das weltweite Werk Paramahansa Yoganandas: Sie unterstützen die Ordensmitglieder im Internationalen Mutterzentrum und den anderen SRF-Ashram-Zentren und übernehmen zahlreiche verantwortungsvolle Aufgaben in den Tempeln und Meditationszentren auf der ganzen Welt.

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