Autobiographie eines Yogi

Entdecken Sie einen der berühmtesten spirituellen Klassiker der Welt.

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    Ein dauerhafter spiritueller Klassiker

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    Dieses Buch wird das Leben von Millionen Menschen ändern; es wird mein Bote sein, wenn ich nicht mehr bin.«

    Paramahansa Yogananda

    Das Jahr 2021 markiert den 75. Jahrestag von Paramahansa Yoganandas Autobiographie eines Yogi, die zu den weltweit bekanntesten spirituellen Klassikern zählt.

    Das Buch schildert die Lebensgeschichte von Paramahansa Yogananda – der oft als der Vater des Yoga im Westen bezeichnet wird – und hat Herz und Geist von Millionen Menschen auf der ganzen Welt berührt. Das Werk wurde in fünfzig Sprachen übersetzt und ist ein Botschafter für Indiens altehrwürdige Wissenschaft des Yoga, denn es hat zahllose Leser mit den Methoden bekannt gemacht, durch die man Gottverwirklichung erlangt. Diese Methoden sind Indiens einzigartiger und fortdauernder Beitrag zur Weltzivilisation.

    Seit der ersten Druckausgabe aus dem Jahr 1946 wurde das Buch als Meisterwerk gefeiert und 1999 als eines der »100 besten spirituellen Bücher des Jahrhunderts« geehrt. – Diese Geschichte eines Lebens, das von wahrer Größe zeugt, ist auch heute noch erfolgreich, weil sie die Öffentlichkeit mit einem befreienden geistigen Wissen vertraut macht, das zuvor nur wenigen zugänglich war.

    Lesen Sie das Buch:

    Eine nie nachlassende, universale Anziehungskraft

    In der Anmerkung des Autors zur Ausgabe von 1951 schrieb Sri Yogananda: »Es berührt mich immer tief, wenn mir Tausende von Lesern Briefe schreiben. Ihre Stellungnahme sowie die Tatsache, dass das Buch in viele Sprachen übersetzt worden ist, bestärken mich in dem Glauben, dass das Abendland in diesem Buch eine positive Antwort auf die Frage erhalten hat: ›Hat die altehrwürdige Yoga-Wissenschaft noch einen berechtigten Platz im Leben der heutigen Menschen?‹«

    Im Laufe der Jahre sind aus »Tausenden von Lesern« Millionen geworden, und die nie nachlassende, universelle Anziehungskraft der Autobiographie eines Yogi bestätigt sich immer mehr. Sechzig Jahre nach seinem ersten Erscheinen steht das Buch immer noch auf den Bestsellerlisten der metaphysischen und spirituellen Literatur – fürwahr eine Seltenheit! Es ist in vielen Übersetzungen erhältlich und dient jetzt als Informationsmaterial an Hochschulen und Universitäten in aller Welt, an denen Seminare über östliche Philosophie und Religion, englische Literatur, Psychologie, Soziologie, Anthropologie, Geschichte und sogar über Betriebswirtschaft gehalten werden. Wie Lahiri Mahasaya bereits vor über einem Jahrhundert voraussagte, hat sich die Botschaft des Yoga und der seit alters überlieferten Tradition der Meditation tatsächlich in aller Welt verbreitet.

    »Wie Gandhi hat er die Spiritualität in alle Bereiche der Gesellschaft eingeführt.«

    »Paramahansa Yogananda ist vielleicht am besten bekannt durch seine Autobiographie eines Yogi, die weltweit unzählige Millionen inspiriert hat«, so die Zeitschrift für Metaphysik New Frontier (Oktober 1986). »Wie Gandhi hat er die Spiritualität in alle Bereiche der Gesellschaft eingeführt. Daher kann man zu Recht sagen, dass Yogananda mehr dazu beigetragen hat, das Wort ›Yoga‹ zu einem Bestandteil unseres Vokabulars zu machen, als irgend jemand sonst.«

    »Yogananda kann als Vater des Yoga im Westen bezeichnet werden…«

    Der angesehene Gelehrte, Dr. David Frawley, Direktor des American Institute of Vedic Studies, schreibt in seiner zweimonatlich erscheinenden Zeitschrift Yoga International (Oktober/November 1996): »Yogananda kann als Vater des Yoga im Westen bezeichnet werden – nicht für den rein physischen Yoga, der so populär geworden ist, sondern für den spirituellen Yoga, die Wissenschaft der SELBST-Verwirklichung, in der die wahre Bedeutung des Yoga liegt.«

    »... eine Upanishad des neuen Zeitalters …«

    Professor Ashutosh Das, Ph.D., D.Litt. der Universität Kalkutta, erklärt: »Die Autobiographie eines Yogi wird als eine Upanishad des neuen Zeitalters bezeichnet. … Sie hat den geistigen Durst von Wahrheitssuchern auf der ganzen Welt gestillt. Erstaunt und fasziniert haben wir in Indien die unglaubliche Verbreitung und Beliebtheit dieses Buches über indische Heilige und die indische Philosophie beobachtet, und es hat uns mit großer Zufriedenheit und mit Stolz erfüllt, dass der unsterbliche Nektar des indischen Santana Dharma, der ewigen Gesetze der Wahrheit, im goldenen Kelch der Autobiographie eines Yogi bewahrt wird.«

    Selbst in der ehemaligen Sowjetunion hinterließ das Buch offenbar einen tiefen Eindruck bei den relativ wenigen Menschen, die während des kommunistischen Regimes Zugang dazu hatten. V. R. Krishna Iyer, ehemaliger Richter an Indiens Oberstem Gerichtshof, berichtet davon, wie er einmal eine Stadt in der Nähe von St. Petersburg (dem damaligen Leningrad) besuchte und eine Gruppe von Professoren fragte, »ob sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht hätten, was passiert, wenn der Mensch stirbt. … Einer der Professoren ging wortlos in einen anderen Raum und kam mit einem Buch zurück – der Autobiographie eines Yogi. Ich war überrascht. In einem Land, das von der materialistischen Philosophie eines Marx und Lenin regiert wurde, treffe ich auf einen Regierungsbeamten, der mir das Buch Paramahansa Yoganandas zeigt! ›Bitte verstehen Sie, dass uns der Geist Indiens nicht fremd ist‹, sagte er. ›Wir halten alles, was in diesem Buch beschrieben wird, für authentisch.‹«

    »… ein Buch, das die Fenster des Geistes und der Seele öffnet.«

    »Unter den Tausenden von Büchern, die jedes Jahr veröffentlicht werden,« stellt das India Journal (21. April 1995) in einem Artikel fest, »gibt es solche, die unterhalten, solche, die belehren, und solche, die inspirieren. Ein Leser kann sich glücklich schätzen, wenn er ein Buch findet, das diese drei Aspekte in sich vereint. Die Autobiographie aber ist noch außergewöhnlicher – sie ist ein Buch, dass die Fenster des Geistes und der Seele öffnet.«

    » … gefeiert als eines der unterhaltsamsten und aufschlussreichsten spirituellen Bücher, die jemals geschrieben wurden.«

    In den letzten Jahren wurde die Autobiographie von Buchhändlern, Rezensenten und Lesern gleichermaßen hoch gelobt als eines der einflussreichsten spirituellen Bücher der heutigen Zeit. Im Jahr 1999 wählte eine vom Harper Collins Verlag eingesetzte Kommission renommierter Autoren und Gelehrter die Autobiographie eines Yogi unter die »100 besten spirituellen Bücher des Jahrhunderts«, und in seinem 2005 veröffentlichten Buch 50 Klassiker der Spiritualität schreibt Tom Butler-Bowden, dass die Autobiographie »zu Recht als eines der unterhaltsamsten und inspirierendsten spirituellen Bücher gefeiert wird, die jemals geschrieben wurden.«

    Im letzten Kapitel des Buches spricht Paramahansa Yogananda von der unumstößlichen Gewissheit, welche die Heiligen und Weisen aller Weltreligionen und Zeitalter bestätigt haben:

    »Gott ist Liebe; deshalb kann Sein Plan für diese Schöpfung nur in der Liebe wurzeln. Bietet dieser einfache Gedanke dem menschlichen Herzen nicht mehr Trost als alle gelehrten Schlussfolgerungen? Jeder Heilige, der bis ins Herz der Wahrheit vorgedrungen ist, hat bezeugt, dass es einen göttlichen Plan für dieses Universum gibt und dass das Endresultat Schönheit und Freude ist.«

    Die Autobiographie eines Yogi gibt es nun schon seit fünfundsiebzig Jahren, und wir hoffen, dass alle, die dieses inspirierende Buch lesen – jene, die zum ersten Mal damit in Berührung kommen, und jene, für die es schon lange ein treuer Begleiter auf dem Lebensweg ist –, die Erfahrung machen, dass sich ihre Seelen einem tieferen Glauben an die transzendente Wahrheit öffnen, die sich hinter den scheinbaren Geheimnissen des Lebens verbirgt.

    Entstehungsgeschichte und weitere Entwicklung

    Die Niederschrift der Autobiographie ist bereits vor langer Zeit vorausgesagt worden

    Die Niederschrift dieses Werkes ist bereits vor langer Zeit vorausgesagt worden. Der im 19. Jahrhundert lebende, verehrte Meister Lahiri Mahasaya (1828-1895), der eine wesentliche Rolle in der Wiederbelebung des Yoga für die Neuzeit spielte, prophezeite Folgendes: »Etwa 50 Jahre nach meinem Heimgang wird ein Bericht über mein Leben veröffentlicht werden; denn zu dieser Zeit wird das Abendland großes Interesse am Yoga zeigen. Die Botschaft des Yoga wird sich über die ganze Erde verbreiten und dazu beitragen, eine echte Brüderlichkeit unter den Menschen herbeizuführen – eine Einigkeit, die auf unmittelbarem Erleben des Einen Vaters beruht.«

    Lahiri  Mahasaya Used For Website

    Viele Jahre später teilte Swami Sri Yukteswar, der erhabene Jünger Lahiri Mahasayas, Paramahansa Yogananda diese Weissagung mit. »Du musst das Deinige tun, um diese Botschaft zu verbreiten und dieses heilige Leben zu beschreiben«, erklärte er.

    Genau fünfzig Jahre nach dem Heimgang Lahiri Mahasayas, im Jahre 1945, vollendete Paramahansa Yogananda seine Autobiographie eines Yogi und erfüllte damit voll und ganz die beiden Aufgaben, die sein Guru ihm gestellt hatte: den ersten Bericht über das außergewöhnliche Leben Lahiri Mahasayas in englischer Sprache zu verfassen und einer weltweiten Leserschaft die altindische Wissenschaft von der Seele nahezubringen.

    Ein Bericht über mein Leben wird veröffentlicht werden, weil das Abendland großes Interesse am Yoga zeigen wird. Die Botschaft des Yoga wird sich über die ganze Erde verbreiten.

    Lahiri Mahasaya

    An der Autobiographie eines Yogi schrieb Paramahansa Yogananda viele Jahre. Sri Daya Mata, eine seiner ersten und engsten Jüngerinnen, erinnert sich an Folgendes:

    »Als ich im Jahre 1931 nach Mount Washington kam, hatte Paramahansaji mit der Arbeit an der Autobiographie bereits begonnen. Eines Tages war ich in seinem Studierzimmer mit Büroarbeiten beschäftigt, als ich das Vorrecht hatte, eines der ersten von ihm geschriebenen Kapitel zu Gesicht zu bekommen – das Kapitel ›Der Tiger-Swami‹. Er bat mich, es aufzubewahren und erklärte mir, dass es für ein Buch bestimmt sei, an dem er schreibe. Der größte Teil des Buches entstand allerdings später, zwischen 1937 und 1945.«

    Von Juni 1935 bis Oktober 1936 kehrte Sri Yogananda (über Europa und Palästina) nach Indien zurück, um ein letztes Mal seinen Guru, Swami Sri Yukteswar, zu besuchen. Von dieser Reise brachte er viel neues Material für die Autobiographie mit und auch Geschichten über einige Heilige und Weise, die er persönlich gekannt hatte und über deren Leben er in seinem Buch so eindrucksvoll berichten sollte. »Ich hatte nie Sri Yukteswars Auftrag vergessen, das Leben Lahiri Mahasayas zu beschreiben«, erzählte er später. »Während meines Aufenthaltes in Indien nahm ich daher jede Gelegenheit wahr, die direkten Jünger und Familienangehörigen des Yogavatars aufzusuchen. Ich machte mir genaue Aufzeichnungen über jede Unterhaltung, prüfte die Tatsachen und Daten nach und sammelte Fotografien, alte Briefe und Dokumente.«

    Nach seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten Ende 1936 verbrachte er einen großen Teil seiner Zeit in einer Einsiedelei, die während seiner Abwesenheit in Encinitas, an der Südküste Kaliforniens, für ihn erbaut worden war. Sie erwies sich als ein idealer Ort, an dem er sich ganz der Vollendung des Buches widmen konnte, das er Jahre zuvor begonnen hatte.

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    Paramahansa Yogananda beim Schreiben der Autobiographie eines Yogi, SRF-Einsiedelei, Encinitas, 1938

    »Die Tage, die ich in der friedlichen Einsiedelei am Meer verbrachte, sind mir noch immer lebhaft in Erinnerung«, sagte Sri Daya Mata. »Da er so viele andere Aufgaben und Verpflichtungen hatte, konnte er nicht jeden Tag an der Autobiographie arbeiten; doch gewöhnlich beschäftigte er sich abends und auch sonst in jedem freien Augenblick damit. Seit 1939 oder 1940 konnte er endlich seine ganze Zeit dem Buch widmen. Und es war wirklich die ganze Zeit im wahrsten Sinne des Wortes – vom frühen Morgen bis zum frühen Morgen! Eine kleine Gruppe von uns Jüngerinnen, Tara Mata, meine Schwester Ananda Mata, Sraddha Mata und ich, halfen ihm dabei. Sobald ein gewisser Teil getippt worden war, gab er ihn Tara Mata, die ihm als Lektorin diente.

    Welch kostbare Erinnerungen! Während er die heiligen Erlebnisse aufzeichnete, erlebte er innerlich alles noch einmal. Es war ihm ein heiliges Anliegen, die Freude und die Offenbarungen zu beschreiben, die man in Gegenwart der Heiligen und großen Meister sowie durch eigene Gottverwirklichung erfährt. Öfter hielt er im Schreiben inne, während er den Blick aufwärts richtete und sein Körper regungslos wurde: er befand sich im entrückten Zustand des Samadhi – in tiefer Verbundenheit mit Gott. Dann war das ganze Zimmer von einer ungemein kraftvollen Aura göttlicher Liebe erfüllt. Zu solchen Zeiten bei ihm zu sein, genügte uns Jüngerinnen, um in einen höheren Bewusstseinszustand einzugehen.

    1945 war schließlich der freudvolle Tag gekommen, an dem das Buch vollendet war. Paramahansaji schrieb die letzten Worte: ›Herr, Du hast diesem Mönch eine große Familie geschenkt!‹ Dann legte er seinen Federhalter beiseite und rief freudig aus:

    ›Fertig! Alles ist erledigt! Dieses Buch wird das Leben von Millionen Menschen ändern; es wird mein Bote sein, wenn ich nicht mehr bin.‹«

    Tara Matas Rolle bei der Veröffentlichung des Buches

    Die Verantwortung, einen Verleger zu finden, wurde Tara Mata übertragen. Tara Mata begegnete Paramahansa Yogananda zum ersten Mal, als er 1924 eine Reihe von Vorträgen und Vorlesungen in San Francisco hielt. Sie besaß außergewöhnliche geistige Kenntnisse und gehörte bald zu dem kleinen Kreis seiner am weitesten fortgeschrittenen Jünger. Sri Yogananda erkannte, dass sie eine hervorragende Lektorin abgeben würde, und sagte oft, dass sie eine der geistvollsten Personen sei, denen er je begegnet ist. Auch freute er sich über ihre umfangreichen Kenntnisse und ihr Verständnis der heiligen Schriften Indiens und bemerkte einmal: »Abgesehen von meinem großen Guru Sri Yukteswarji gibt es niemanden, mit dem ich mich lieber über indische Philosophie unterhalte als mit ihr.«

    Tara Mata nahm das Manuskript mit nach New York. Doch einen Verleger zu finden, war keine leichte Aufgabe, denn die wahre Bedeutung eines Werkes wird von Menschen, die mehr konventionell denken, anfangs oft verkannt. Obgleich sich das kollektive Bewusstsein der Menschheit durch das neue Atomzeitalter erweitert und das Verständnis für die feineren Zusammenhänge von Materie, Energie und Gedanken zugenommen hatten, waren die damaligen Verleger kaum bereit, solche Kapitel wie »Materialisation eines Palastes im Himalaja« und »Der Heilige mit den zwei Körpern« zu akzeptieren!

    Ein Jahr lang lebte Tara Mata in einer spärlich möblierten Wohnung ohne Heizung und warmes Wasser, während sie einen Verleger nach dem anderen aufsuchte. Schließlich aber hatte sie Erfolg und konnte ein Telegramm mit der guten Neuigkeit absenden, dass sich ein angesehener New Yorker Verlag, The Philosophical Library, bereit erklärt hätte, die Autobiographie zu veröffentlichen. »Was sie für dieses Buch getan hat, kann ich überhaupt nicht beschreiben ...«, sagte Sri Yogananda. »Ohne sie wäre das Buch niemals angenommen worden.«

    Kurz vor Weihnachten 1946 trafen die lang erwarteten Bücher in Mount Washington ein.

    Großes Lob der Kritiker

    Leser und Weltpresse überschütteten das Buch mit Lob. »Weder in englischer noch in irgendeiner anderen europäischen Sprache ist je etwas über Yoga geschrieben worden, das dieser Darstellung gleicht«, schrieb die Columbia University Press in ihrer Review of Religions. Die New York Times nannte das Buch »einen außergewöhnlichen Bericht«. In Newsweek stand zu lesen: »Yoganandas Buch sollte man eher als eine Autobiographie der Seele denn als eine des Körpers bezeichnen. ... Es ist eine faszinierende und klar kommentierte Studie über eine religiöse Lebensweise, eine aufrichtige Darstellung im lebendigen Stil des Ostens.«

    Kurz darauf folgte die zweite Auflage und im Jahre 1951 die dritte. Paramahansa Yogananda überarbeitete mehrere Textstellen und brachte sie auf den neuesten Stand. Er strich einige Abschnitte, die von organisatorischen Tätigkeiten und Plänen handelten und inzwischen keine Gültigkeit mehr hatten, und fügte ein abschließendes Kapitel hinzu – eines der umfangreichsten Kapitel im ganzen Buch –, das die Jahre 1940 – 1951 beschrieb. In einer Fußnote zum neuen Kapitel bemerkte er: »Diese dritte Auflage des Buches (1951) enthält ein 49. Kapitel mit viel neuem Material. Darin beantworte ich verschiedene Fragen der Leser über Indien, Yoga und die vedische Philosophie, die mir nach Erscheinen der ersten beiden Ausgaben gestellt wurden.«

    Weitere Änderungen, die Paramahansa Yogananda vorgenommen hatte, wurden – wie vom Herausgeber beschrieben – in die siebente Auflage (1956) aufgenommen. In allen aktuellen Ausgaben der Self-Realization Fellowship wurden die Wünsche Yoganandas für die endgültige Version des Buches berücksichtigt.

    Weitere Entwicklung nach der Erstausgabe von 1946

    Nur die Ausgaben von der Self-Realization Fellowship, und von niemand sonst, berücksichtigen alle Wünsche Paramahansa Yoganandas für den endgültigen Text der Autobiographie eines Yogi. Diese hat er persönlich der Editorin übermittelt, mit der er von 1924 bis zu seinem Tod im Jahre 1952 zusammengearbeitet und der er alles, was die Veröffentlichung seiner Werke betraf, anvertraut hat.

    Leser der Autobiographie eines Yogi fragen manchmal nach den Unterschieden zwischen der jetzigen und der ersten Ausgabe aus dem Jahre 1946.

    Drei Ausgaben der Autobiographie erschienen noch zu Lebzeiten von Paramahansa Yogananda. In der dritten Ausgabe, die 1951 veröffentlicht wurde, nahm er wichtige Änderungen vor – eine gründliche Überarbeitung des Textes, Textkürzungen, Erweiterung einiger Passagen und die Aufnahme eines abschließenden Kapitels, »Die Jahre 1940 – 1951« (eines der längsten Kapitel in der Autobiographie). Einige weitere Korrekturen, die er nach der dritten Ausgabe vorgenommen hat, konnten erst bei der Veröffentlichung der siebenten Ausgabe, die 1956 erschien, berücksichtigt werden.

    Weitere Änderungen, die Paramahansa Yogananda vorgenommen hatte, wurden in die siebente Ausgabe (1956) aufgenommen; in einer Anmerkung des Herausgebers dazu heißt es:

    »Diese amerikanische Ausgabe von 1956 enthält Korrekturen, die Paramahansa Yogananda 1949 für die Londoner Ausgabe (England) vornahm, sowie weitere Änderungen des Autors aus dem Jahre 1951. In einer ›Anmerkung zur Londoner Ausgabe‹ vom 25. Oktober 1949 schrieb Paramahansa Yogananda: ›Mit der Veröffentlichung einer Londoner Ausgabe des Buches bot sich mir die Gelegenheit, den Text zu überarbeiten und geringfügig zu erweitern. Neben dem neuen Material im letzten Kapitel habe ich einige Fußnoten hinzugefügt, in denen ich Fragen beantworte, die mir Leser der amerikanischen Ausgabe gestellt hatten.‹

    Spätere Änderungen, die der Autor im Jahre 1951 vornahm, sollten in der vierten amerikanischen Ausgabe (1952) erscheinen. Zu dieser Zeit lagen alle Rechte für die Autobiographie eines Yogi bei einem New Yorker Verleger. Im Jahre 1946 wurde in New York für jede einzelne Seite des Buches eine Galvanoplastik angefertigt. Selbst für die Einfügung eines Kommas musste man bei diesem Verfahren die ganze Druckplatte auseinanderschneiden und mit einer neuen Zeile, die das gewünschte Komma enthielt, erneut verlöten. Da das Wiederverlöten vieler Galvanoplastiken kostspielig ist, nahm der New Yorker Verleger die Korrekturen des Autors vom Jahre 1951 nicht in die vierte Ausgabe auf.

    Gegen Ende des Jahres 1953 erwarb die Self-Realization Fellowship (SRF) vom New Yorker Verleger alle Rechte für die Autobiographie eines Yogi und brachte 1954 und 1955 Neudrucke des Buches (die fünfte und sechste Ausgabe) heraus. Jedoch war die Redaktion der SRF in diesen beiden Jahren durch andere dringende Aufgaben derart überlastet, dass die Korrekturen des Autors noch nicht auf die Druckplatten übertragen werden konnten. Dies wurde allerdings rechtzeitig für die siebente Ausgabe getan.«

    Alle Änderungen, Streichungen und Ergänzungen in den Jahren 1946 bis 1956 erfolgten auf Wunsch von Paramahansa Yogananda. Einige – meist geringfügige – editorische Änderungen erfolgten nach 1956 in Übereinstimmung mit den Richtlinien, die Tara Mata, seine langjährige Editorin, von ihm noch vor seinem Heimgang erhalten hatte. Sie hat mit Paramahansa Yogananda mehr als 25 Jahre eng zusammengearbeitet und hatte sein volles Vertrauen, die von ihm hinterlassenen Schriften seinen Anweisungen entsprechend zu veröffentlichen.Da Paramahansaji voraussah, dass dieses Buch mit den Jahren eine immer größere Leserschaft erreichen würde, hat er seine Editoren angewiesen, alles Erforderliche zu tun, um das Buch stets aktuell zu halten, z. B. durch Hinzufügen von gelegentlichen Fußnoten, Bildmaterial, Bildlegenden etc.

    Änderungen, die seit 1956 erfolgten, sind solche, die jeder Verleger üblicherweise vornehmen würde, um nachfolgende Ausgaben eines Buches, das viele Jahrzehnte lang im Druck ist, editorisch anzupasen (z.B. Aktualisierung weiterer Buchveröffentlichungen des Autors, zusätzliche Fotos des Autors und seiner Aktivitäten, notwendige Änderungen des Vor- und Nachspanns, erklärende Fußnoten für die heutige Leserschaft, welche deutlich als Ergänzungen des Verlegers und nicht des Autors gekennzeichnet sind etc.).

    In früheren Ausgaben der Autobiographie eines Yogi wurde der Titel des Autors nach bengalischem Brauch »Paramhansa« geschrieben, d.h., das stumme oder fast stumme »a« wurde ausgelassen. In späteren Ausgaben jedoch wurde die übliche Sanskrit-Transkription verwendet, nämlich »Paramahansa«, um zu gewährleisten, dass die heilige Bedeutung dieses vedischen Titels vermittelt wird: parama = »höchster, oberster« und hansa = »Schwan«. Das Wort bezeichnet jemanden, der sein wahres göttliches Selbst verwirklicht hat und dessen Selbst eins mit dem GEIST geworden ist.

    Im Vergleich zur Erstausgabe von 1946 enthalten die laufenden Nachdrucke der Autobiographie eines Yogi zusätzlich 20 Seiten mit Fotos von Paramahansa Yogananda und anderen Personen und Orten, die im Buch erwähnt werden; alle Fotos stammen aus dem Archiv der Self-Realization Fellowship und sollen den Autor und seine Aktivitäten interessierten Lesern noch näherbringen.

    Bemerkenswerte Kommentare und Rezensionen

    Kommentare zur Autobiographie eines Yogi

    »Als Augenzeugenbericht über das Leben und die außergewöhnlichen Fähigkeiten der neuzeitlichen Hindu-Heiligen kommt diesem Buch sowohl aktuelle als auch zeitlose Bedeutung zu. … Seine außergewöhnliche Lebensgeschichte ist in der Tat einer der aufschlussreichsten Berichte, die jemals … über den geistigen Reichtum Indiens geschrieben wurden.«
    — W. Y. Evans-Wentz, M.A., D.Litt., D.Sc.,
    berühmter Gelehrter und Verfasser vieler Bücher über fernöstliche Religionen


    »Ich danke Ihnen dafür, dass Sie mir einen Einblick in diese faszinierende Welt gewährt haben!«
    — Thomas Mann,
    Nobelpreisträger


    »Wenige Bücher ... haben je eine größere Wirkung auf die populäre Theologie gehabt als Paramahansa Yoganandas Autobiographie eines Yogi
    — Phyllis A. Tickle,

    Author, God-Talk in America


    »In der weithin anerkannten Autobiographie eines Yogi gibt uns Yogananda eine erstaunliche Beschreibung des ›kosmischen Bewusstseins‹, das erreicht werden kann, wenn man die höchsten Stufen des Yoga praktiziert. Ferner gewährt er aus der Sicht von Yoga und Vedanta unzählige interessante Einblicke in die menschliche Natur.«
    — Robert S. Ellwood, Ph.D.,
    Chairman, School of Religion, University of Southern California


    »Die Autobiographie eines Yogi wird zu Recht als eines der unterhaltsamsten und inspirierendsten spirituellen Bücher gefeiert, die jemals geschrieben wurden.«
    — Tom Butler-Bowdon,
    Autor von 50 Spiritual Classics: Timeless Wisdom from 50 Great Books of Inner Discovery, Enlightenment & Purpose (50 Klassiker der Spiritualität)


    »Eine bezaubernd einfache und ungewöhnlich offene Lebensgeschichte ... eine wahre Goldgrube an Erfahrungen. Die großen Persönlichkeiten, denen wir auf diesen Seiten begegnen, ... bleiben uns in Erinnerung als Freunde, die reich sind an geistiger Weisheit. Und einer der größten unter ihnen ist der von Gott erfüllte Autor selbst.«

    — Dr. Anna von Helmholtz-Phelan,
    Professorin für Anglistik, Universität Minnesota


    »Die Autobiographie eines Yogi ist schon seit Jahrzehnten einer unserer Bestseller. Während andere Bücher kommen und gehen, bleibt sie unverändert. Denn kritisches Nachfragen hat im Laufe der Zeit ergeben, dass sie auf vollendete und ergreifende Weise den Weg zur spirituellen Erfüllung weist.«
    — Bodhi Tree Bookstore, Los Angeles


    »Die Autobiographie eines Yogi ist das Buch, das ich stapelweise zu Hause habe. Und ich verteile es ständig an andere Leute; wenn jemand zum Beispiel etwas Aufbauendes braucht, dann sage ich: »Lies das, denn das entspricht im Kern allen Religionen.«
    — George Harrison


    »Es wäre sehr schwierig, jemanden zu finden, der auf dem geistigen Weg ist und nicht beeinflusst wurde von diesem in die Tiefe gehenden Werk der Literatur. Es hat mich auf den Weg des Yoga, der Meditation und der Selbsterforschung gebracht, auf dem ich mich auch heute noch befinde.«
    — Jack Canfield,
    Mitautor der Buchserie Chicken Soup for the Soul®


    »Die Autobiographie eines Yogi wird als eine Upanishad des neuen Zeitalters bezeichnet. … Sie hat den geistigen Durst von Wahrheitssuchern auf der ganzen Welt gestillt. Erstaunt und fasziniert haben wir in Indien die unglaubliche Verbreitung und Beliebtheit dieses Buches über indische Heilige und die indische Philosophie beobachtet, und es hat uns mit großer Zufriedenheit und mit Stolz erfüllt, dass der unsterbliche Nektar des indischen Santana Dharma, der ewigen Gesetze der Wahrheit, im goldenen Kelch der Autobiographie eines Yogi bewahrt wird.«
    — Dr. Ashutosh Das, M.A., Ph.D., D.Litt.,
    Professor der Universität Kalkutta


    »Es gibt viele Bücher im Westen, die die indische Philosophie und insbesondere den Yoga erläutern, aber keines offenbart uns mit solcher Klarheit die Erfahrungen von einem, der diese Prinzipien verkörpert und lebt.«
    — Dr. Kurt F. Leidecker,
    Professor der Philosophie, University of Virginia


    »Ich traf Paramahansa Yogananda bei zwei Gelegenheiten in den 1930ern, als ich noch ein kleiner Junge war. … 20 Jahre später gab mir jemand die Autobiographie eines Yogi. … Als ich dieses Buch las, löste es etwas in mir aus, das ich nicht beschreiben kann. Ich habe schon viele Bücher über Yoga und von Yogis gelesen; aber keines hat mich so beeindruckt wie dieses Buch. Es hat etwas Magisches an sich.«
    — Ravi Shankar,
    Interpret klassischer indischer Musik


    »Das Buch, das ich am liebsten selbst geschrieben hätte, ist die Autobiographie eines Yogi von Paramahansa Yogananda, weil ich dann all diese wunderbaren Erfahrungen gemacht hätte, die er beschrieben hat, als er Anfang des 20sten Jahrhunderts in Indien aufwuchs. Wer hätte nicht gerne echte Gurus und lebende Heilige gekannt?«
    — Andrew Weil, M.D.,
    Gesundheitsexperte und Autor, Eight Weeks to Optimum Health


    »Ein Buch für alle, die daran interessiert sind, etwas über fernöstliche Philosphie und Meditationstechniken zu erfahren … ein Buch, das mein Leben unermesslich bereichert hat und das für viele Tausende zum Lieblingsbuch wurde - das ist die Autobiographie eines Yogi. … Paramahansa Yogananda war der Autor vieler Werke und ein Mönch, der tiefe Hingabe besaß. Seine Autobiographie ist eines der bemerkenswertesten Bücher, die heutzutage erhältlich sind.«
    — Cate Tuttle,
    San Diego Union-Tribune

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